Fundbüro Kompakt - Arbeitsentlastung im Bürgerbüro

Mit dem Nexus Fundbüro Kompakt lassen sich sämtliche Vorgänge im Fundbüro mit wenigen Arbeitsschritten kostengünstig und effektiv durchführen. Die Anwendung wurde in Zusammenarbeit mit Fachanwendern verschiedener Städte und Gemeinden als praxisgerechte Lösung für das Bürgerbüro entwickelt.

In zahlreichen Städten und Gemeinden in ganz Deutschland befindet sich Nexus Fundbüro Kompakt bereits im Einsatz und hat sich im täglichen Einsatz in großen und kleinen Bürgerbüros ausgezeichnet bewährt.
 

  Das Fundverzeichnis

Jede aufgenommen Fundanzeige erzeugt automatisch einen eindeutigen Eintrag in der Fundliste bzw. dem Fundverzeichnis. Die Nummer jedes Vorgangs setzt sich zusammen aus dem aktuellen Jahr und einer fortlaufend vergebenen Nummer, deren Startwert jährlich auf "1" zurückgestellt wird. Mit dem Aufruf des Programms erscheinen in der Anzeige zunächst alle noch nicht erledigten Fundanzeigen des aktuellen Jahres in aufsteigender Reihenfolge.
Umfangreiche Sortier- und Selektionsmöglichkeiten bieten dem Sachbearbeiter die Möglichkeit zur schnellen Suche und übersichtlichen Anzeige aller Vorgänge.
In der Detailbearbeitung lassen sich alle Daten zu einem Vorgang zentral eingeben und verwalten. Von hier besteht auch der Durchgriff auf die hinterlegten Regelungen und Vorschriften zur Ermittlung von Wiedervorlage- Terminen und zur automatischen Berechnung von Finderlohn und Gebühren.
Den entgegengenommenen Sachen wird zum Beginn der Erfassung eine Kategorie zugewiesen. Daraus ergibt sich, welche weiteren beschreibenden Merkmale zum Gegenstand abgefragt bzw. eingegeben werden können oder müssen. Bei der Speicherung der Fundanzeige wird eine eindeutige Nummer automatisch vom System generiert und alle benötigten Unterlagen werden automatisch gedruckt. Zur schnelleren Erfassung von Sammelfundsachen z.B. aus Bädern und anderen Einrichtungen unterstützt das Modul den Sachbearbeiter durch die automatische Übernahme gemeinsamer Daten.
 

  Verlustmeldungen

Wie die Fundanzeigen werden auch die Verlustmeldungen in den Datenbestand aufgenommen. Offene Verlustmeldungen lassen sich mit offenen Fundanzeigen programmgestützt in bestimmten Parametern vergleichen.
Stellt das System eine Übereinstimmung fest, so erhält der Sachbearbeiter darüber eine Bildschirmmeldung. Er kann die gefundenen Vorgänge aufrufen und einfach miteinander vergleichen. Bei Übereinstimmung wird die Verlustmeldung als "erledigt" gekennzeichnet und die weitere Bearbeitung der Fundanzeige eingeleitet.
 

  Stammdaten und Vorschriften

In der Verwaltung der Stammdaten werden zentrale Angaben wie z.B. die Adressen von Polizeibehörden oder Redaktionsanschriften der örtlichen Presse für eine spätere Verwendung gespeichert. Per Mausklick können diese Daten für einzelne Verwaltungsvorgänge abgerufen und zugewiesen werden.
Auch die beschreibenden Merkmale der einzelnen Fundgegenstände sind als Stammdaten gespeichert. Handelt es sich bei einem Fund z.B. um ein Fahrrad, so werden Farbe, Größe, Fabrikat u.ä. bei der Aufnahme der Fundanzeige gezielt abgefragt. Die Ausprägungen dieser Merkmale wie z.B. die Farben rot, grün, blau, etc. müssen nur bei ihrer ersten Verwendung eingegeben werden. Das selbstlernende System speichert die Eingabe zum entsprechenden Merkmal und steht ab diesem Zeitpunkt für alle weiteren Vorgänge als Auswahlmöglichkeit zur Verfügung.
Alle gesetzlichen Vorschriften zur Berechnung von Gebühren und Fristen werden ebenfalls zentral verwaltet und können bei Bedarf datumsorientiert angepasst werden. Für alle gängigen Berechnungsmodalitäten werden Vorlagen mitgeliefert, die in der Regel ohne weitere Anpassungen übernommen werden können. Sollten sich gesetzliche Änderungen ergeben, so können Fachanwender oder Systemverwalter die Vorlagen einfach selbst an die neuen Anforderungen anpassen.
 

  Wiedervorlagen und wiederkehrende Aufgaben

Sämtliche Vorgänge erzeugen in Abhängigkeit von einzuhaltenden Fristen, gesetzlichen Vorschriften und Regelungen auf Wunsch einen Eintrag in der Wiedervorlagedatei. Die eingetragenen Termine können an jedem Arbeitsplatz anzeigt und bearbeitet werden.
Der Eintrag manueller Termine ist ebenfalls möglich. Diese Termine müssen nicht zwangsläufig einem bestimmten Vorgang bzw. einer Fundsache zugeordnet sein. Auch allgemeine Aufgaben lassen sich so als einmalige oder wiederkehrende Termine definieren und verwalten.
 

  Versteigerungen und öffentliche Bekanntmachungen

Dieses Modul unterstützt die Vorbereitung und Abwicklung von Versteigerungen. In einem Prüflauf ermittelt das System in Anhängigkeit vom angegebenen Versteigerungstermin, welche Gegenstände zu diesem Termin zur Versteigerung anstehen. Im Datenbestand selbst erhalten alle ermittelten Fundsachen ein Kennzeichen, das sie für die anstehende Versteigerung vormerkt.
Der Sachbearbeiter kann die vorgeschlagene Versteigerungsliste anschließend kontrollieren und einzelne Positionen wieder streichen, wenn sich einzelne Fundsachen nicht für eine Versteigerung eignen. Nach Abschluss der Vorarbeiten werden die Formulare für eine öffentliche Bekanntmachung gedruckt.
Im Anschluss an die erfolgte Versteigerung können jeder Fundsache die erzielten Erlöse zugeordnet werden. Danach wird ein automatischer Abschluss durchgeführt und eine Statistik über die Versteigerungserlöse aller Gegenstände gedruckt.
 

  Digitale Fotos von Fundsachen

Mit einer handelsüblichen preiswerten Digitalkamera lassen sich Fundsachen fotografieren und als digitale Bilder zum Vorgang speichern. Jedem Gegenstand können Aufnahmen in beliebiger Anzahl zugeordnet werden. Aus einer verkleinerten Vorschau aller verfügbaren Bilder lässt sich ein bestimmtes Bild per Mausklick in einer Großansicht präsentieren.
Nexus Fundbüro Kompakt unterstützt den Import von Bildern über die Twain/WIA-Schnittstelle des Windows-Betriebssystems. Somit lassen sich alle digitalen Fotoquellen in das Programm einbinden, die diesen Standard unterstützen. Eine Digital-Kamera gehört nicht zum Lieferumfang unseres Programms.
 

  Schnittstellen und Datentransfer

Eine Standard-Export-Schnittstelle ist in Nexus Fundbüro Kompakt direkt integiert. Funddaten lassen sich darüber sowohl detailliert als auch kumuliert entladen und zur weiteren Verwendung in anderen Programmen zur Verfügung stellen. Auf Anfrage lassen sich auch Schnittstellen zu anderen Systemen programmieren.
 

Preisliste

Für die Nutzung der Anwendung im Mehrplatzbetrieb entstehen keine zusätzliche Kosten.
Paketpreis für Städte und Gemeinden,
gültig ab 1. Mai 2006:
  bis zu 50.000 Einwohner: 495,00 €
  bis zu 100.000 Einwohner: 750,00 €
  mehr als 100.000 Einwohner: 1.250,00 €
Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
 

  Wartung und Programmpflege

Die langfristige Sicherheit und Werterhaltung der Software wird durch eine ständige Weiterentwicklung sichergestellt. Die garantierte Pflege Ihrer Softwarelösung ist ein wichtiger Aspekt für reibungslose und gesicherte Abläufe in Ihrer Abteilung.
Wir haben deshalb ein Wartungskonzept entwickelt, das Ihnen den Zugriff auf die jeweils neuesten Programmstände sichert.
Wartung/Programmpflege für Städte und Gemeinden,
gültig ab 1. Mai 2006:
  bis zu 50.000 Einwohner: 8,65 € / Monat
  bis zu 100.000 Einwohner: 12,95 € / Monat
  mehr als 100.000 Einwohner: 17,25 € / Monat
Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
 

  Systemvoraussetzungen

Nexus Fundbüro Kompakt kann als Einzelplatz- oder als Mehrplatz- Version installiert werden. Als Datenbanken werden Microsoft Access und Microsoft SQL-Server unterstützt.
Beachten Sie bitte, dass Sie für den Betrieb der Software unter SQL-Server möglicherweise weitere Lizenzen für den Zugriff auf den Datenbankserver benötigen. Nähere Angaben zu Datenbank-Nutzungslizenzen erhalten Sie von Ihrem Lieferanten für Microsoft-Serverprodukte.
Nexus Fundbüro Kompakt kann unter den Betriebssystemen Windows® 98/ME/NT/2000/XP installiert werden. Die Software ist auf einem Pentium III mit 32 MB RAM und 30 MB freiem Festplattenplatz ablauffähig.