Jedes Stück ein Einzelstück - von Anfang an

Keine Innovation hat den Bereich der Logistik und Identifikation von Waren und Personen in den letzten Jahren so verändert wie der Einsatz von RFID (Radio-Frequenz-Identifikation) mit Transpondern.

  Was ist ein Transponder?

Ein Transponder besteht aus einem Mikrochip mit Datenspeicher und Logikschaltkreisen sowie einer Antenne für den Empfang und das Senden von Daten. Alle diese Komponenten sind in ein einziges bis zu 1mm kleines Gehäuse integriert.
Schreib-/Lesestationen mit speziellen Antennen lesen die im Transponder gespeicherten Informationen oder programmieren den Transponder mit neuen Daten. Mehrere Transponder im Antennenfeld können gleichzeitig ausgelesen und eindeutig identifiziert werden (Antikollision).
 

  Vorteile von Transpondern

Der Datenaustausch mit dem Transponder erfolgt kontaktlos und sogar ohne Sichtverbindung. So lassen sich Transponder unsichtbar in Objekte einbauen und einpflanzen und können dennoch auf Distanzen von bis zu 60cm, bauartbedingt auch mehr, ausgelesen werden. Die Daten in programmierbaren Transpondern lassen sich bis zu 100.000mal ergänzen, löschen und verändern. Der Zugriff kann durch Verschlüsselung geschützt und fälschungssicher ausgelegt werden.
Jeder Transponder und damit das markierte Produkt ist als Einzelstück eindeutig identifizierbar.
Der Zugriff von der Schreib- und Lesestation erfolgt lageunabhängig, d.h. der Transponder bedarf im Antennenfeld keiner besondern Ausrichtung.
 

  Bauformen

Transponder sind unempfindlich gegen Umwelteinflüsse wie extreme Temperaturen, Flüssigkeiten, Druck und Vibrationen. Sie werden in beliebigen Bauformen produziert und lassen sich somit an nahezu allen Objekten anbringen. In sog. Smart-Labels sind Transponder mit Haftetiketten versehen, die individuell bedruckbar sind.
Die eingesetzte Bauform ist in der Praxis abhängig von der benötigten Lesereichweite, Materialdurchdringung und Speichergröße. Das gilt auch für die Antennen, die in Standardbauformen verfügbar sind oder als Sonderanfertigungen z.B. im Fußboden oder Türrahmen eingebaut werden können.
 

  RFID oder Barcode?

Der Transponder wird Barcode-Anwendungen nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen und zunehmend neue Möglichkeiten erschließen.
Die Integration in eine bestehende IT-Landschaft ist bei beiden Systemen gleichartig. Die Schreib-/Leseeinheiten (Reader) werden über Schnittstellen verbunden und stellen ihre Informationen einem PC oder Netzwerk-System zur Verfügung.
 

  Software und Systemintegration

Nexus IT-Systeme verfügt über langjährige Erfahrung in der Erstellung von RFID-Systemlösungen. Von der Beratung und Planung bis hin zur Programmierung und Einführung bieten wir Ihnen die gesamte Projektumsetzung aus einer Hand.
RFID-Lösungen lassen sich in vielen Branchen mit unterschiedlichen Anforderungen einsetzen:
  • Prozessautomatisierung
    (object tracking & tracing)

    Beispiel: KEG-Umlaufkontrolle und Pfandsysteme in der Getränkeindustrie
  • Produktionssteuerung und Logistik
  • Lagerhaltung und Logistik
    Beispiel: Kommissionierung und Kundenbelieferung in der Pharma-Industrie
  • Dokumentation von Warenbewegungen
    (life-cycle-history)
  • Markenschutz (product-branding)
  • Diebstahlschutz / Warensicherung
  • Zutrittskontrolle / Zutrittsdokumentation
  • Kundenservice und Ersatzteilmanagement
  • keyless-entry
    Beispiel: Wegfahrsperren und Schließsysteme bei Fahrzeugen