Handy Scout - Entdeckung unerlaubter Handynutzung im Justizvollzug

Der Handy-Scout® der Gelsenkirchener TecMedic GmbH lokalisiert den Standort eines sendenden Handys auf einen Haftraum oder Nachbarraum genau. Bereits 2002 wurde das System praxisreif entwickelt und in mehreren Vollzugsanstalten erfolgreich installiert. In der nun freigegebenen Version konnte die Erkennungsleistung nochmal verbessert werden: Handy-Scout ortet ein Mobiltelefon jetzt schon beim Rufaufbau und kann sogar SMS erkennen.

  Kompromisslose Überwachung...

Einfach zu installierende Richtantennen nehmen die Funkwellen eines sendenden Handys auf. Ein Computersystem errechnet umgehend den Standort des Telefons und zeigt ihn auf einem Gebäudeplan am Bildschirm an.
Handy-Scout arbeitet rund um die Uhr ohne zusätzlichen Personaleinsatz. Damit ist es dem personalintensiven Einsatz von einfachen Funkdetektoren weit überlegen.
Da Handy-Scout jedes beliebige GSM-Handy lokalisiert, kann das System nicht umgangen werden.
 

  Praxistauglichkeit

Bei der Verwendung des Handy-Scout müssen die Mobilfunknetze zur Unterbindung von versteckten Telefonaten nicht abgeschirmt werden, was in Vollzugsanstalten kaum zu realisieren wäre.
Ebensowenig benötigt man sogenannte Jammer zur Störung der Netze, die in Deutschland und vielen anderen Ländern ohnehin verboten sind. Handy-Scout setzt auf die zuverlässige Aufdeckung der illegalen Handynutzung und die exakte Lokalisierung des benutzten Telefons.
Autorisiertes Personal kann im Überwachungsbereich natürlich weiterhin telefonieren. Der dadurch erzeugte Alarm wird - wie auch bei anderen Alarmsystemen üblich - in der Alarmzentrale quittiert.
 

  Zuverlässigkeit

Da der weiterentwickelte Handy-Scout schon den Rufaufbau bei Telefonaten bzw. den Versand und den Empfang von SMS/MMS lokalisieren kann, wird jeder Informationsfluss aus der JVA heraus und in die JVA hinein bereits beim ersten Versuch aufgedeckt. Durch sofortigen Zugriff wird das Handy aus dem Verkehr gezogen.